FW-HH: Lagerhalle einer Gärtnerei in Vollbrand, Feuerwehr Hamburg
schützt mehrere Wohngebäude

   Hamburg (ots) - Hamburg Altengamme, Feuer - zweite Alarmstufe (FEU
2), 05.04.2017, 20:14 Uhr, Horster Damm

   In der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ging um 20:14 Uhr
über den Notruf 112 die Meldung ein, dass die Lagerhalle einer
Gärtnerei im Stadtteil Altengamme brenne. Aufgrund der Vielzahl der
Notrufe wurde die Alarmstufe noch während der Anfahrt des ersten
Löschzuges auf "Feuer 2" erhöht. Die ersten eintreffenden
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altengamme fanden eine in
ganzer Ausdehnung brennende Fahrzeug- und Lagerhalle einer Gärtnerei
mit den Maßen 20 m x 15 m in Holzbauweise vor. Die Halle stand in
unmittelbarer Nähe zu mehreren Einfamilienhäusern, in der Halle
befanden sich drei PKW, ein Trecker und mehrere Gasflaschen. Zudem
wurden landwirtschaftliche Geräte und mehrere Klafter Brennholz
gelagert. Das Feuer wurde durch Wind angefacht, der auch zu einem
starken Funkenflug beitrug und die benachbarten Wohngebäude
gefährdete. Diese wurden durch drei C-Rohre, die als Riegelstellungen
eingesetzt wurden, geschützt. Ein in 150 m Entfernung zur Brandstelle
stehendes Reet gedecktes Wohnhaus wurde durch ein B-Rohr von den
Einsatzkräften der Feuerwehr Hamburg gesichert. Zwei B-Rohre wurden
für die direkte Brandbekämpfung der Fahrzeughalle eingesetzt. Die
Wasserversorgung gestaltete sich zu Beginn des Einsatzes schwierig
und wurde im weiteren Verlauf aus offenen Gewässern durch die
Freiwilligen Feuerwehren sicher gestellt. Bedingt durch den Vollbrand
und die Branddauer stürzte die Holzkonstruktion während des Einsatzes
zum Teil ein. Mithilfe eines Radladers der Bundesanstalt Technisches
Hilfswerk (THW) wurde der Brandschutt auseinandergezogen und von den
Kräften der Feuerwehr Hamburg abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten
dauerten mehrere Stunden, der Einsatz war um 03:02 Uhr beendet. Die
Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

   Eingesetzte Kräfte: 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 6 Freiwillige
Feuerwehren, 3 Führungsdienste (B-Dienst, Bereichsführer FF, THW), 1
Umweltdienst, 3 Wechselladerfahrzeuge mit 2 Abrollbehältern
Atemschutz und einer Mulde, 1 Radlader (THW), 1 Pressesprecher,
insgesamt 70 Einsatzkräfte