FW-HH: Feuerwehr Hamburg löscht ausgedehnten Dachstuhlbrand Gesamtes
Wohngebäude evakuiert

   Hamburg (ots) - 07.03.2018, 17.42 Uhr, FEU3Y, Beim Gesundbrunnen

   Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde über Notruf 112
ein Feuer im Dachbereich eines Wohngebäudes gemeldet. Auf Grund der
Meldungen und der aus der Rettungsleitstelle zu sehenden Rauchsäule,
wurde umgehend die nächsthöhere Alarmstufe ausgelöst. Der zuerst
eintreffende Zugführer erhöhte bei Eintreffen an der Einsatzstelle
die Alarmstufe auf FEU3Y, da sich auch noch Bewohner im Gebäude
befanden. Insgesamt wurden etwa 40 Personen und einige Tiere
evakuiert. Verletzt wurde niemand. Es brannte der Dachstuhl eines 5
Geschossigen Wohngebäudes in geschlossener Eckbauweise über den
Hausnummern 9, 11 ,13 und 15 in ganzer Ausdehnung. Die Feuerwehr
bekämpfte das Feuer mit 4 C-Rohren im Innenangriff unter Atemschutz
und 2 Wenderohren über Drehleitern/Teleskopmastfahrzeugen. Zur
Unterstützung der Brandbekämpfung wurde das TMF 53 der Werkfeuerwehr
Airbus alarmiert. Eine Bewohnerin wurde mit Kreislaufbeschwerden
durch einen Rettungswagen vorsorglich in ein Krankenhaus befördert.
Während der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann durch herabfallende
Dachziegel am Kopf verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus
befördert. Der Mitarbeiter konnte noch am Abend das Krankenhaus
verlassen. In einem bereitgestellten HVV-Bus wurden zwischenzeitlich
32 Bewohner von der Feuerwehr betreut. Ein Teil des Gebäudes musste
aufgrund des Brandschadens für nicht bewohnbar erklärt werden. Für
die betroffenen Bewohner wurden durch den Eigentümer und das
Bezirksamt eine Unterkunft in einem Hotel in der Nähe bereitgestellt.
Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über
Rundfunkdurchsagen und KAT-WARN für das betroffene Gebiet gewarnt und
aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Warnungen
wurden um  20:50 Uhr seitens der Rettungsleitstelle zurückgenommen.
Der Brand war, bis auf vereinzelte Glutnester, gegen 22.00 Uhr unter
Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis 22:50 Uhr an.
Brandnachschauen wurden um 00:30 Uhr und um 03:30 Uhr durch ein
Löschfahrzeug durchgeführt. Die Brandursache bedarf der Ermittlung
durch die Polizei Eingesetzt waren insgesamt 89 Einsatzkräfte von
Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr.