FW-HH: Brennen Container auf dem Gelände einer Spedition - Feuerwehr
Hamburg verhindert Übergreifen der Flammen auf eine Lagerhalle

Hamburg (ots) - Hamburg Rothenburgsort, 08.02.2020, 05:33 Uhr, Feuer 2 
Löschzüge, Billstraße

Am frühen Samstagmorgen gegen 05:30 Uhr wurde der Rettungsleitstelle der 
Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 ein Feuer auf dem Gelände einer Spedition 
in der Billstraße in Hamburg Rothenburgsort gemeldet. Daraufhin alarmierten die 
Beamten zunächst einen Löschzug, bestehend aus Berufsfeuerwehr und zwei 
Freiwilligen Feuerwehren. Vor Ort stellten die Kräfte nach ersten Erkundungen 
fest, dass 4 von insgesamt 8 gelagerten 40-Fuß Container brannten. Die Container
standen jeweils 2-lagig übereinander, waren miteinander verschweißt und mit 
Durchgängen verbunden. Eine große Schwierigkeit stellte die Zuwegung zur 
Einsatzstelle dar, da erst ein Tor gewaltsam geöffnet werden musste und die 
Container nicht sofort geöffnet werden konnten. Aufgrund der 
Erkundungsergebnisse hat der zuständige Einsatzleiter das Alarmstichwort auf 
"Feuer 2 Löschzüge" erhöht und damit weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg
angefordert. Es stellte sich heraus, dass in den oberen Containern Möbel 
gelagert waren. Die Brandbekämpfung wurde umgehend mit 2 Wenderohren über 
jeweils eine Drehleiter sowie 2 C-Rohren durch jeweils einen Trupp unter 
umluftunabhängigem Atemschutz eingeleitet. Probleme bereitete hier der für die 
Menge an Löschwasser zu niedrige Wasserdruck. Hier war eine Wasserversorgung 
über eine lange Wegstrecke erforderlich, sodass ein Schlauchwagen der 
Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert wurde. Eine durch das Feuer bedrohte, 
unmittelbar an die Container angrenzende Lagerhalle musste gewaltsam geöffnet 
werden. Eine Kontrolle mit Hilfe einer Wärmebildkamera zeigte, dass es dank des 
schnellen Einsatzes der Kräfte hier keine Brandausbreitung gab. Die 
Löscharbeiten zogen sich längere Zeit hin, da auch die brennenden Container zum 
Teil gewaltsam geöffnet, leer geräumt und dann abgelöscht werden mussten. Im 
Anschluss wurde die Einsatzstelle zur weiteren Ursachenermittlung an die Polizei
übergeben.

Eingesetzte Kräfte: 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 4 Freiwillige Feuerwehren, 
1 B-Dienst, 1 Bereichsführer, 1 Umweltdienst, ein Pressesprecher. Insgesamt 55 
Einsatzkräfte.

OTS: Feuerwehr-Hamburg.