FW-HH: Feuer in Mehrfamilienhaus in Eilbek, Feuerwehr Hamburg rettet
mehrere Menschen aus Lebensgefahr

Hamburg (ots) - Hamburg Eilbek, Feuer mit Menschenleben in Gefahr, zwei 
Löschzüge (FEU2Y), 10.01.2020, 00:48 Uhr, Roßberg

In der Nacht zu Freitag gingen bei der Feuerwehr Hamburg mehrere Notrufe aus der
Straße Roßberg in Hamburg Eilbek ein. Es wurde eine starke Rauchentwicklung aus 
einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gemeldet, mehrere Personen seien noch im 
Haus. Aufgrund des Meldebildes und der Vielzahl der Anrufe wurde die Alarmstufe 
"Feuer 2 Menschenleben in Gefahr" ausgelöst. Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr 
und zwei Freiwillige Feuerwehren wurden zu der Einsatzstelle alarmiert. Als die 
Kräfte eintrafen, war starker Feuerschein in einer Wohnung im 1. Obergeschoss 
eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses zu sehen. Schwarzer Brandrauch trat 
aus gekippten Fenstern ins Freie, im Haus piepten Rauchmelder. Sofort wurde die 
Menschenrettung eingeleitet. Aus der Wohnung direkt über der Brandwohnung konnte
eine dreiköpfige Familie aus unmittelbarer Lebensgefahr gerettet werden. 
Zeitgleich drangen Angriffstrupps in die Brandwohnung vor, die bereits in 
Vollbrand stand. Vor die Wohnungseingangstür wurde ein Mobiler Rauchverschluss 
gesetzt; ein nicht brennbares, schweres Tuch, dass den gesamten Durchgang 
abdeckt, damit kein Brandrauch in den Treppenraum gelangen konnte. Somit wurden 
der Angriffsweg für die Feuerwehrkräfte und der Fluchtweg für die Bewohner des 
Mehrfamilienhauses rauchfrei gehalten. Aus der Brandwohnung, die mit tödlichem 
Brandrauch gefüllt war und in der Temperaturen von weit über 1.000 °C, 
geherrscht hatten, konnten die Einsatzkräfte einen kleinen Yorkshire-Terrier und
eine kleine Katze lebend retten. Da die Tiere sehr wahrscheinlich Brandrauch 
inhaliert hatten, wurden sie nach der Rettung mit Sauerstoff von einem 
Rettungswagen versorgt. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr im Innenangriff und 
einem weiteren C-Rohr über ein Teleskopmastfahrzeug bekämpft. Die drei 
Geretteten, sowie neun weitere Personen aus dem betroffenen Haus wurden in einem
Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg notärztlich gesichtet und 
anschließend betreut. Alle blieben soweit unverletzt, dass niemand in ein 
Krankenhaus befördert werden musste. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde 
diverser Brandschutt aus der Wohnung entfernt, um diesen im Freien abzulöschen. 
Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde die Brandwohnung auf versteckte Glut- und 
Brandnester kontrolliert. Nachdem die nicht betroffenen Wohnungen durch 
Feuerwehr und Polizei kontrolliert worden waren, konnten alle Bewohnerinnen und 
Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg, die 
mit insgesamt 48 Einsatzkräften vor Ort war, dauerte insgesamt 3 Stunden. Die 
Brandursache wird abschließend von der Polizei Hamburg ermittelt.

OTS:Feuerwehr Hamburg.